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RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini
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Author: Malastrana [ 02.11.2010 16:55 ]
Post subject: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

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Originaltitel: Red Riding Hood
Darsteller: Kathleen Archebald, Susanna Satta, Roberto Purvis, Marc Fiorini, Justine Powell,...
Jahr: 2003

Inhalt:
Die 12 Jährige Jennifer lebt ohne Eltern in Rom. Dort hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, Verbrechern wie Dieben und Betrügern, auf blutige Art und Weise, das Handwerk zu legen. Hilfe bekommt sie dabei von ihrem Freund George, einem Mann im Wolfskostüm. Alles läuft auch soweit wie geplant, bis eines Tages Jennys Großmutter nach Rom kommt, um ihre Enkelin mit nach New York zu nehmen. Doch die Göre denkt gar nicht daran, hübschbrav mit ihrer Oma in die Staaten zu fliegen. Statt dessen bringt sie nun auch ihre Großmutter in ihre Gewalt...
(Quelle: ofdb.de)

Ganz netter Neo-Giallo mit einigen Garstigkeiten. Die Darsteller sind gut, vor allem die Kleine wirkt ziemlich dämonisch :twisted: Die Geschichte ist recht abgefahren und die DVD ist für kleines Geld zu haben. Ein Blindkauf lohnt sich also allemal. Hat mich sehr positiv überrascht.

Author: reggie [ 02.11.2010 17:25 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Hab ich auch da, kann dem Malastrana nur beipflichten! Ein kauf lohnt!!!

Author: Admin [ 02.11.2010 23:43 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Meine Erwartungen waren bei dem Film ja gleich Null, da ich gemeint habe, dass kaum bis gar keine guten Genrefilme mehr aus Italien kommen könnten. Dann hat er mich aber schnell eines besseren belehrt. Und wie schon vom Malastrana so schön umschrieben, bietet RED RIDING HOOD wirklich so eine nette Garstigkeiten. Da kann man in der Tat mal einen Blick reinwerfen.

Author: kaeuflin [ 04.11.2010 10:18 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Für mich maximal als Gillo / Slasher Satiere Interresant ....

Hier mal ein ältere Kommentar:

Die 12 jährige Jenny verliert ihren Vater - einen Menschen der immer für Gerechigkeit und Ordnung stand.
Ihre Mutter verlässt sie und verschwindet mit ihrem jungen Geliebten .
Jenny bleibt alleine in Rom. Die Großmutter möchte sie nach New York holen , doch Jenny, welche die Worte ihres Vaters in Taten umsetzt und "Böse" Menschen bestraft ,möchte Rom noch nicht verlassen - sie ist mit ihrer Säuberungsaktion, die sie mit ihrem unter einer Wolfsmake versteckten Freund George düchführt, noch nicht fertig.
Die um weitere Störungen auszuschließen, wird die Großmutter zuerst ans Bett gefesselt und später weiter in ihren Bewegungen eingeschrenkt ...


Was ist denn das für ein Film ?!

Eine Horrorvariante von Rotkäppchen mit etwas Folterhorror, ein Bisschen Psychothriller ein paar Giallo Momenten (Goerge ist in ein dunkles Cape gehüllt und sowohl er als auch Jenny tagen rote Handschuhe) dazu ein wenig Satire auf Selbstjustiz ???

Durch den eingenwilligen Humor , die völlige Überzeichnung der meisten Figuren und das dazupassende Overakting der Schauspieler ist der Film durchaus unterhaltsam, auch wnn sich doch einige Längen eingeschlichen haben .

Die Effekte sind recht hart aber teilweise auch ins lächerliche überzogen ( "Beinamputation" am Ende!)

Die Kamera fängt ganz nette, teilweise richtig schön altmodische Bilder ein und sorgt durchaus (trotz der absurden Handlung) für Atmosphähre.

Der Score ist sehr Wechselhaft - die Stimmungsvollen Stücke unterstreichen die Bilder recht gut, allerdings sind manche Mordszenen recht modern und unpassend unterlegt.

Was dem Film wirklich schadet ist sein Ende ... mit seien billigen Make up Effekten


Ein echter Giallo ist der Film meiner Meinung nach nicht , ein interssantes Experiment auf jeden Fall - aber sicher nicht für jeden geeignet .

Irgentwie waren es mir am Ende doch ein Paar komische Ideen zu viel für einen Film ...

Peter

Author: G. Rossi Stuart [ 04.11.2010 19:29 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Klingt aber jetzt trotzdem irgendwie..... interessant. :mrgreen:
Wenn er mir mal über den Weg laufen sollte, geb ich dem Teil ne Chance.

Gruß, G.

Author: Markus [ 14.11.2010 22:12 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Gibt es bereits für 7,99 €
Ich dachte immer das wäre ne Ami Produktion-egal- hole ich mir diese Woche

Author: Malastrana [ 15.11.2010 12:55 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Erwarte aber keinen klassischen Giallo, dazu ist er zu speziell. Nichts desto Trotz ein guter Film.

Author: peperonikiller [ 15.11.2010 17:12 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

Der Film taumelt eher zwischen Giallo und Slasher ohne jedoch nur ansatzweise deren Qualitäten zu besitzen.
Für einen Giallo ist er zu splatterig (die lächerliche Gore Szene am Ende mit der dümmlichen Musikeinlage) weisst auch kaum giallische Elemente auf, keinen handschuhtragenden Mörder, kein erotisch posierende Opfer, keinen wieder erkennbares Score...
Für einen Slasher ist er wiederum zu harmlos und spassig so zeigt er auch hier keine typischen Spannungsbögen eines Slashers auf.
Red Riding Hood ist für mich ein Wackelkanditat und mit Sicherheit ein Film, der man keinem Zuschauer empfehlen kann der typische Genrefilme mag. Hab den bereits längere Zeit im Regal, jedoch nie das Bedürfins verspürt den nochmals ein zulegen.
Halt so ein typischer Ladenhüter...

Author: Richie Pistilli [ 03.03.2019 13:34 ]
Post subject: Re: RED RIDING HOOD - Giacomo Cimini

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OFDb


"Ich, das rechtschaffende Rotstiefelchen Jennifer und mich, der große böse Wolf George"


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Beim Inspizieren der unteren Filmregalregionen fiel mir gestern rein zufällig die DVD dieser italienischen Film-Obskurität in die Hände, die augenscheinlich im Herstellungsland immer noch nicht offiziell veröffentlicht wurde (?). Und da meine Erinnerungen an diesen psychomärchenhaften Genre-Mix nur noch spärlicher Natur waren, folgte im Anschluss auch gleich die entsprechende Auffrischung:

Giacomo Ciminis RED RIDING HOOD hat zwar inhaltlich -bis auf das Vorhandensein einer erdnussbutterallergischen Großmutter, eines rechtschaffenden Rotstiefelchens mit pathologischem Dachschaden und eines futuristisch wirkenden Killer-Wolfs- nicht allzu viel mit dem grimmschen Märchen gemein, zumal sich unsere 12-jährige Hauptprotagonistin alles andere als ein frommes Mädchen entpuppt. Anstatt fröhlich im nahe gelegenen Wald herumzutrollen und der erkrankten Großmutti hilfsbereit zur Seite zu stehen, schafft die in Rom alleinlebende Jennifer McKenzie (Susanna Satta) gemeinsam mit ihrem Freund George (der böse Wolf) viel lieber den lieben langen Tag über Recht, indem die beiden beispielsweise Dieben, Ehebrechern, Lügnern und Fahrerflüchtigen gnadenlos die Rechnung machen. Dabei werden nicht nur diebische Hände fein säuberlich von den restlichen Armen abgetrennt oder fachgerechte Beinamputationen ambulant auf der Straße durchgeführt, sondern es wird auch noch genagelt was das Zeug hält - und zwar mit einer handelsneuen Nagelmaschine eines renommierten Werkzeugherstellers. Dumm nur, dass die spielverderberische Großmutter Rose (Kathleen Archebald) dem munteren Treiben ein Ende setzen möchte - aber sie hat dabei die Rechnung leider ohne Jennifer und George gemacht...


Es ist kaum zu glauben, aber dieser unbeschreibliche Genre Mix funktioniert letzten Endes einwandfrei, denn Giacomo Cimini ist es letztendlich mit seiner bis dato einzigen abendfüllenden Inszenierung gelungen, Elemente aus psychohaften Märchen-, Slasher-, Horror-, Splatter,- und Folterfilmen erfolgreich miteinander zu vermengen. Abgerundet wird das Ganze mit einer hervorragenden Kamerarbeit, die zugleich mit ihren entsprechenden Bildeinstellungen und Bewegungen für den mitschwingenden Giallo-Effekt sorgen. Hinzu kommen zahlreiche dezente Farbakzente, die in Verbindung mit den atmosphärischen und düsteren Set-Bildern eine ordentliche Stimmung verbreiten. Das war es dann aber auch schon, was dieser Film mit dem klassischen Giallo gemein hat, denn der Rest wirkt dann eher wie ein märchenhafter Horror-Trip, aus dem es für die bereits ordentlich gebeutelte Großmutter kein Entrinnen mehr zu geben scheint.

Eine sehr gutes Händchen bewies Cimini bei der Wahl seiner 12-jährigen Hauptprotagonistin, denn Susanna Satta verkörpert das selbstjustizielle Rotstiefelchen mit äußerster Bravour: ein garstiges Girl, das weder auf den Mund gefallen ist, noch seine Pillen zu den verordneten Zeiten zuverlässig einnimmt - denn anders lässt das bereits in jungen Jahren angestaute Wahnpotenzial nicht erklären. Hinzu kommt ein infernales Dauergrinsen, das gemeinsam mit der satirischen Humornote des Films nichts Gutes erahnen lässt.


Fazit: Ein außergewöhnlicher Genre-Mix, der durchweg positiv überrascht.



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Trailer:
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