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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 16:24 
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INHALT:
William Shakespeare’s Hamlet

DARSTELLER:
Bob Cunningham
Marisa Schell
Daniel Beretta
Jose Calvo
Perla Cristal
Karin Meier
Angel del Pozo
Fernando Bilbao


Ahh, ein Film ganz nach meinem Geschmack ! :D Hier handelt es sich um eine französische Western Variante von Shakespeare's Hamlet die in Spanien gedreht wurde.
Der Film beginnt mit einem Reiter (Daniel Beretta) der durch die Steppe zieht, unterlegt mit toller Musik und netten Licht/Schatten Spielereien. Nach dem Intro sieht man wie Joe Bradford (Bob Cunningham) seinen Bruder in der Wüste auspeitschen lässt - eine meiner Ansicht nach sehr brutale Szene - und ihn dann mit dem Pferd durch die Wüste ziehen lässt. In einem Fluss wird er dann zum sterben zurück gelassen. Währenddessen schickt Joe Bradford seine Männer auf die Ranch von seinem Bruder und lässt dort alle Frauen vergewaltigen. Danach verziehen sie sich in die Stadt San Angelo und vergnügen sich dort mit den Saloonmädls ! Später findet der Reiter, Hawk Bradford seinen Vater sterbend am Fluss. Er bringt ihn in die Stadt um ihm ihn zu Beerdigen. Joe Bradford hat inzwischen die Ranch von seinem Bruder übernommen. Die Witwe seines Bruders und Hawk leben auch auf der Ranch. Irgendwie weiß jeder das Joe der Mörder seines Bruders ist, doch keiner unternimmt was. Zum einem hat keiner Beweise und zum anderen hat jeder Angst vor ihm. Auch als er in der Bank randale macht unternimmt keiner was.
Joe will die Witwe heiraten, die will allerdings ned, weshalb er sie schlägt und zwingt ihn zun heiraten. Vorm Traualtar spricht er die "Ja" Worte für sie. Hawk beobachtet alles, schweigt aber. Jedoch hat er langsam von dem treiben seines Onkels genug. Als sein Onkel dann die Farm eines anderen Ranchers um an das Land zu kommen hat Hawk genug. Er weiß das er seinen Onkel unschädlich machen muss...
Kein wirklich großer Film, aber ein recht brutaler, düsterer Italo Western mit einer dichten Atmo und unglaublich guter Kameraführung die rein Optisch nahe an der Perfektion ist. Der Kameramann hat hier excellente Arbeit geleistet und lässt den Film besser aussehen als er wirklich ist. Auch die Aufnahmen der spanischen Landschaft sind spitze.
Wie oben schon erwähnt handelt es sich hier um eine weitere Western Version von Hamlet, allerdings kann er Johnny Hamlet nicht im geringsten das Wasser reichen. Schon aus dem Grund das die Schauspieler allesamt recht unbekannt sind. Nur vereinzelt sind bekannte Italo Gesichter zu sehen. Das soll jetzt nicht heißen das die Schauspieler schlecht sind, nein ganz im Gegenteil, Bob Cunningham, der der den Onkel spielt macht eine sehr gute Figur der richtig schön Böse sein darf. Auch die Witwe (Maria Schell) trauert sehr realistisch. Einzig Daniel Beretta wirkt etwas lustlos.
Interessant ist, das Hawk wie Vincent aus Il Nero während des gesamten Films kein Wort spricht. Er musste ebenfalls wie Vincet mitansehen, wie ein gelibter Mensch stirbt. Ob ihm das auch stumm gemacht hat ? Jedenfalls wird er von seinem betrunkenen Onkel drauf aufgefordert zu sprechen wqas er allerdings nicht macht.
Wie auch bei Johnny Hamlet gibt es hier auch eine reisende Schauspielergruppe aus Italien, angeführt von Jose Calvo als "The Great Goldoni" Was ich klasse fand ist, das Hawk die Gruppe bittet während der Vorstellung zu dem Stück "Death of the King" den Tod seines Vaters nachzuspielen, weil auch sein Onkel anwesend ist der daraufhin einen Wutausbruch kriegt.
Ebenfalls erwähnenswert ist, das es hier überdurchschnittlich viel nackte Haut zu sehen gibt. Hier gibts einige Vergewaltigungen und angedeutete Sex Szenen. Hab irgendwo gelesen das es Porno Ähnlich sein soll was jedoch völliger Quatsch ist. Die Erotik ist hier nur nebensache. Ein englischer Alternativtitel ist "Lust in the Sun" :roll:
Auch ist der Film recht brutal. Zwar halten sich gewaltszenen in Grenzen, jedoch die bestehenden sind sehr grob, einschusslöcher sind blutig, Menschen verbrennen bei lebendigem Leib, ein paar brutale Auspeitschungen,...
Ein großes Problem ist, das die Spannungsbögen recht kurz sind. Szenen die die Spannung aufbauen sind recht kurz. Nur das Ende, etwa die letzten 5 Minuten sind hochspannend und toll in Szenen gesetzt. Ist auch ein Ende das ich nicht erwartet hätte, dadurch gleich nochmal um einiges besser und realistischer.
Der Film kommt letztendlich dennoch nicht über den durchschnitt hinaus. Aber der Film ist durchaus als winzige Perle zu bezeichnen und meinerseits empfohlen. Ich hab den recht lang gesucht, und hab nicht wirklich viele gute Kritiken über den Film gelsesen. Meine Erwartungen waren dennoch nicht niedrig und ich wurde nicht entäuscht.
So 7 von 10 würd ich sagen.

Bilder einer englischsprachigen VHS mit schwedischen UT’s:

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Musik:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 16:44 
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HEY! Der klingt ja cool!

Auch der Score ist klasse!

Da hast du mal wieder was schönes ausgebuddelt ;)

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:07 
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reggie wrote:
HEY! Der klingt ja cool!

Ist er auch ! :D Solche Filme machen auch immer mehr spaß, wenn man lang danach gesucht hat !

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:31 
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Es gibt auch eine franz. VHS von Topodis aus dem Jahre 1982.
Ich glaube Laufzeit ist rund 95 Minuten.


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:34 
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Ohh, ich dachte meine Fassung wär ungekürzt :? Läuft etwas über 80 Minuten...

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:40 
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Das ist aber nicht unsere Maria Schell ?


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:48 
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Ist das unsere ? ;)
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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:52 
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Italo-West-Fan wrote:
Läuft etwas über 80 Minuten...


Da müsste was fehlen .... 8-)

Stanton wrote:
Das ist aber nicht unsere Maria Schell ?


Hier ein Foto von den Dreharbeiten (leider etwas arg klein ;) ) :

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 17:55 
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El Puro wrote:
Italo-West-Fan wrote:
Läuft etwas über 80 Minuten...


Da müsste was fehlen .... 8-)


Dann wurde bei der VHS aber gut geschnitten ! Ist mir nicht aufgefallen ! Kannst du was zum Bild der frz. VHS sagen ?

El Puro wrote:
Hier ein Foto von den Dreharbeiten (leider etwas arg klein ;) ) :

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Nettes Foto ! 8-)

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 18:06 
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Italo-West-Fan wrote:

Kannst du was zum Bild der frz. VHS sagen ?



Très bon 8-)


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 21.01.2012 18:08 
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Spitze ! :) Mal sehen ob man da irgendwie ran kommt ! Der Film wärs wert !

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 26.01.2012 13:33 
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So hab mir den Film gestern mal angesehen, stimme dem IWF im groben zu. Im mittelteil hat er mal ein bisschen nen hänger aber dat gibt sich...

Herrvorzuheben ist der gelungene Anfang, als Paps ausgepeitscht und dann zu tote geschleift wird...
Die Bande vergwalltigen noch sehr zeigefreudig ne Frau..
Der Sohn reitet da auch umher schöne Sonnen/Schattenspielereien...

Dann fallen sie in den Saloon ein, einem Kartenspieler wird die Frau weggenommen, als der darauf Hey! sagt, wird er abgeknallt. Also es wird nicht lang gefackelt!
Danach werden alle lichter ausgeballert und es wird über die Frauen hergefallen, ein gemeinschaftliches Tittenschlecken beginnt! :)

Später also die gezwunene Hochzeit, seine Männer gehen danach zum besäufniss in den Salloon, während er seine Vermählte zur hochzeitsnacht zwingt.
Er nimmt sie von Hinten liegt auf ihr und sie heult dabei, währrenddessen wird im Salloon gefeiert. Die Vergewalltigung ist mit der fröhlichen Saloonmukke unterlegt, ab und zu zwischenschnitte zum treiben im saloon...
Schon ne krassgelungene Szene..

Das ende ist dann auch mehr als Genial, es sterben einige leute bei einem Schusswechsel, die einzelnen Sterbenden, werden dann immer wieder nochmal im Zeitlupe gezeigt, zwischengeschnitten ect. fand ich sau stark gemacht!

Komisch ist der Sohn, der mit der Lehrerin, die die Tochter vom Sheriff ist anbandelt. Er redet ja keinen ton, bis kurz vor ende, da sagt er was. Jedenfalls entführt er sie mal vom Baden und legt sie nackig vor das Sheriffoffice, sinn des ganzen bleibt unklar???
Sie leibt ihn ja trotz dieser Aktion ;)
Warum er stumm ist erfährt man nicht...

Die Zirkuszenen waren das langweiligste am film, unnötig!

Nunja schon ein aussergewöhnlicher western mit eingen wenigen kurzen nacktheiten, die Lehrerin ist ne hübsche ;)
Würde 6/10 geben, es gibt viele die besser sind... in einer bombenqualli könnte der Film sicher noch etwas punkten ;)

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 26.01.2012 16:18 
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Freut mich das dir der Film mundet ! ;)
Aber haben dir den die Szenen mit der Schauspieltruppe nicht gefallen ? Ich fand das toll als sie den Tod vom Vater nachspielten. Sah zwar etwas plumb aus, hatte aber wirkung ! ;)
Ist mir auch nicht aufgefallen das Hawk mal was sagt ! Darf wohl die Filmchen nicht mehr so spät nachts einlegen ! 8-)

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 06.04.2012 15:17 
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Hab ein seltenes Poster vom Film gefunden ! Wie schön das allerdings ist muss jeder selber entscheiden ! ;)
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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 06.04.2012 15:39 
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Ich finde es spitzenmässig 8-)

ps. ich hab irgendwie ne Abneigung gegen Zirkusszenen 8-) :lol:

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 06.04.2012 15:42 
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Naja, ich finds ned so toll ! Da gibts schönere Belgische Poster, und die machen mit die schönsten, das von Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle sieht umwerfend aus, habs aber bislnag ned in ner guten Quali gefunden ! Das Belgische von Garringo ist auch richtig geil...

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 06.04.2012 15:45 
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Gut die Schell hätte ich jetzt nicht unbedingt mitten auf dem Poster gebraucht, aber ich mag diese bunten Gemalten Cover!

Gibt da auch ein geiles von "4 für ein Ave Maria" im selben Stil, hatte ich mal als Signatur..

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 06.04.2012 15:49 
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Da hast du recht, die gemalten Poster sind die schönsten ! Vorallem die Belgischen ! Die hatten das echt drauf...

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 07.04.2012 17:37 
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Das Gesicht von dieser Schell... oh Mann :o

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 07.04.2012 17:49 
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Anti-Hero wrote:
Das Gesicht von dieser Schell... oh Mann :o


Der Grund warum mir das Poster ned so gefällt !
Aber gut, wenn du ihre Rolle kennen würdest, wüsstest du warum sie so schaut ! ;)

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 07.04.2012 19:21 
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Die schaut meistens so, das ist ihr Bundesfilmpreis Blick.


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El Puro wrote:
Italo-West-Fan wrote:

Kannst du was zum Bild der frz. VHS sagen ?



Très bon 8-)


Sind das hier Screenshots (nach den Screenshots der engl. VHS) der frz. VHS ? ;) Sieht nämlich garnicht nach Tres Bon aus !
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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 10.06.2012 18:29 
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Edocle schreibt, dass die Qualität sehr gut ist.
Und seine Aussagen sind immer zutreffend.

Schau mal er hat ein Screenshot unten gemacht. Das dürfte die Qualität der VHS wiederspiegeln.


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 10.06.2012 18:37 
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Bei dem Screenshot ganz unten hab ich zuerst gedacht, das es einer der engl. VHS ist !
Ich weiß jetzt nicht ob es an der einen Szene liegt als der Screenshot gemacht wurde, die ja recht dunkel ist, aber wirklich gut die Quali nicht. Da müsste man mal einen Screenshot sehen der Tagsüber spielt !

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PostPosted: 05.01.2014 19:05 
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hat eine die 95min fassung? kennen nur die skandinavische version die um die 80min lauft.
die französische fassung lauft genau so lang.

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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 24.01.2014 17:45 
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Hallo,

ich suche den Film schon länger -wo gibt es VHS-Aufnahmen, gerne auch per Privatnachrichten :D


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIÈRE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 08.02.2020 16:35 
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Maria Schell

DANS LA POUSSIÈRE DU SOLEIL

● DANS LA POUSSIÈRE DU SOLEIL / IL SOLE NELLA POLVERE / IN THE DUST OF THE SUN / DUST IN THE SUN (F|E|1970)
mit Bob Cunningham, Karin Meier, Ángel del Pozo, José Calvo, Colin Drake, Perla Cristal, Marisa Porcel und Daniel Beretta
eine Produktion der Univers Galaxie | Kerfrance Production
ein Film von Richard Balducci


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»I like black!«

In der Abgeschiedenheit der kleinen Westernstadt San Angelo kommt es zu dramatischen Ereignissen, nachdem der Grundbesitzer Bradford von seinem eigenen Bruder Joe (Bob Cunningham) brutal umgebracht wird. So erreicht Joe sein langjähriges Ziel, sich nicht nur den gesamten Besitz und das Vermögen anzueignen, sondern auch Gertie (Maria Schell), die Witwe seines Bruders, zu heiraten. Ab diesem Zeitpunkt ist Gerties Sohn Hawk (Daniel Beretta), der ohnehin sehr in sich gekehrte Züge hat, nicht mehr wiederzuerkennen und sinnt danach, den Mord an seinem Vater zu rächen, um die moralische Ordnung nach seinen ganz eigenen Begriffen wieder herzustellen...

Der französische Regisseur und Drehbuchautor Richard Balducci inszenierte in seiner Karriere nur verhältnismäßig wenige Spielfilme, zu denen auch die ungewöhnliche französisch-spanische Co-Produktion "Dans la poussière du soleil" gehört. Dieser im Jahr 1970 hergestellte Western wurde seinerzeit kaum bis gar nicht wahrgenommen, da es etwa drei Jahre dauerte, bis die auf William Shakespeares Drama "Hamlet" basierende Geschichte in den regulären Kinoverleih gelangte. Es folgten kurze Phasen der Aufführung, bis dieser bis heute weitgehend unbekannte Rachewestern-Vertreter wieder spurlos aus den Kinos verschwand. Im gesamten deutschsprachigen Raum, somit auch in der Bundesrepublik Deutschland, wurde Balduccis recht ambitioniert wirkende Erzählung keine Kino-Auswertung zuteil, wofür es mehrere Gründe gegeben haben dürfte. Zunächst ist allerdings einmal festzustellen, dass die Geschichte bereits im Vorfeld ein unbestimmtes Interesse und eine vielleicht nicht alltägliche Neugierde wecken kann, dies sogar vollkommen unabhängig von der Tatsache, dass Weltliteratur mehr oder weniger mit in die laufende Geschichte eingeflossen ist. Ein Film wie dieser steht und fällt mit ganz bestimmten Grundvoraussetzungen, die irgendwo zwischen Unvoreingenommenheit und Erwartungshaltung zu finden sind. Im vorliegenden Fall erhält sogar die nicht unwichtige Komponente massives Gewicht, dass die Hauptrolle des Szenarios keine Geringere als Maria Schell inne hat, sodass man sich als Zuschauer bereits vor der Sichtung darüber im Klaren sein sollte, Phasen der darstellerischen oder von Aura geprägten Dominanz geboten zu bekommen, wenngleich die Rolle der Wahl-Schweizerin hier in keinem Vergleich zu ihren Welterfolgen steht, für einen Italo-Western jedoch den Nimbus des Überqualifizierten mit sich bringt. Zumindest theoretisch. Diese überspitzte Beschreibung soll das so hochverdiente und erfolgreiche Genre keinesfalls abqualifizieren, sondern lediglich auf den Umstand hinweisen, dass derartige Fremdkörper oder vielmehr Experimente wenig erfolgversprechend waren, was die ausgebliebene Beachtung auch hinlänglich dokumentiert.

"Dans la poussière du soleil" als unwirsch, schwach oder gar misslungen abzutun, wäre angesichts der offensichtlichen Bemühungen viel zu einfach und auch mehr als ungerechtfertigt, denn Richard Balducci bietet eine nicht uninteressante Variation unter unzähligen Beiträgen an, die dem Empfinden nach nicht alle Tage zu finden war. Dass die gezeigte Geschichte auf William Shakespeares Vorlage basiert, kann aufgrund grobschlächtiger Parallelen nicht in das Reich der Mythen verwiesen werden, doch der Film funktioniert auch ohne jegliche Kenntnisse der Vorlage. Von einer Adaption reinster Seele kann nicht zuletzt wegen des Ambientes auch keine Rede sein, da die Erzählung mithilfe moderner und reißerischer Mittel auf zeitgenössische Abwege gelenkt wird und somit einen drakonischen Transfer erlebt. Es empfiehlt es sich ohnehin, den Film losgelöst, ohne Korsett und überspitzte Erwartungen zu betrachten, der sich bereits in der Eingangssequenz von seiner ansprechendsten Seite präsentiert. Spezifische Klänge läuten den bevorstehenden Kurs überaus eindrucksvoll ein und bäumen sich anklagend auf, sodass es unmittelbar nach einer schönen Panoramafahrt der an Flexibilität und Extravaganz interessierten Kamera zu Brutalität und Härte kommen kann. Im weiteren Verlauf kristallisieren sich außerdem ungewöhnlich deutliche körperliche Szenen heraus, die den hier gewählten, destruktiven Tenor oft unterstreichen und in einer derartigen Produktion fast schon ein wenig exotisch wirken. Das schnell servierte Motiv löst die nötige Kettenreaktion aus, die jede der beteiligten Charaktere existenziell bedroht. Die Marschrichtung, potentielle Geschehnisse und vorhersehbare Konsequenzen rücken im Szenario somit unmissverständlich in den Vordergrund, das von Isolation, Nötigung, Hass und Demütigung geprägt ist, um erst gar nicht auf die falsche Fährte zu führen, dass hier irgendwelche Gefangenen gemacht werden. Richard Balducci gelingt es innerhalb der sehr charakteristisch wirkenden Schauplätze und Kulissen recht eindrucksvoll, für eine seltene Art der Spannung zu sorgen, die im Endeffekt nicht einer ganz klassischen Definition entspricht, weil sie in ausgewählten Intervallen vor allem zermarternd, aushöhlend und beklemmend wirkt.

In diesem Zusammenhang ist auf Maria Schells erwartungsgemäß zwingend wirkende Darbietung hinzuweisen, die durch die bloße Anwesenheit und wenige Kniffe ihres breit gefächerten Repertoires für die bedeutenden Momente des Verlaufs sorgen kann. Für die gebürtige Österreicherin kam es insbesondere in diesem Zeitfenster zu ungewöhnlichen Einsätzen, was sich vermutlich aus zweierlei Gründen herleitet: Eine sich anbahnende Krise im internationalen Kinotopp und damit verbundene Restriktionen im Rahmen der üblichen Einsatzgebiete; hinzu kam eine längere schöpferische Kino-Pause der Interpretin, die bis auf wenige Unterbrechungen für Fernsehproduktionen bereits 1963 begonnen hatte. Maria Schells kleines Comeback führte sie somit nicht nur in diesen - wenn man so will - Franco- oder Eurowestern, sondern auch in für sie vollkommen untypische Produktionen wie beispielsweise Jess Francos Reißer "Der heiße Tod" und "Der Hexentöter von Blackmoor", in denen man Maria Schell wohl nicht unbedingt erwartet hätte. Als Zugpferd dieses Beitrags ist die Schauspielerin nebenbei bemerkt nur der nominellen Hauptrolle zu sehen, allerdings zeigt sich auch hier ein obligatorischer Präzisionsauftritt, der durch die Affinität der Kamera für ihre gebrochen wirkende Figur unterstrichen wird. Zwar kann Maria Schell im Vergleich zu vielen ihrer Top-Rollen kaum erwartungsgemäß auftrumpfen, doch es lässt sich in diesem Fall pauschal sagen, dass es hier mehr als ausreicht und sie wesentlich mehr Substanz anbietet, als oft im besagten Genre zu finden war, was insbesondere über die Aufgaben der Interpretinnen und deren Zuschnitte gesagt werden kann. Interessant zu beobachten ist, dass sich Balducci insgesamt gegen solche zu wehren versucht, es jedoch nicht schafft, sich vollends von ihnen freizumachen, da die Geschichte aufgrund der verwendeten Vorlage sozusagen vorzementiert und darüber hinaus mit einen ordentlichen Spritzer Zeitgeist versehen wurde. So begibt sich die Produktion auf den besten Weg, ihrer Hauptdarstellerin die größte Bühne zu bieten, die sie meistens ohnehin gewöhnt war, was je nach Lager für zwiespältige Eindrücke sorgen dürfte.

Gertie Bradford ist vielleicht am treffendsten als wandelnder Vorwurf beschrieben. Die unvorhergesehenen Einschnitte des Schicksals oder die Aktionen derer, die versuchten, Schicksal zu spielen, treffen sie mit voller Härte, sodass es kaum verwunderlich erscheint, sie in eine offensiv schwermütige Körpersprache gehüllt zu sehen. Mit eindeutiger Gestik und Mimik, den hasserfüllten Blicken und auffällig missbilligender Konversation, provoziert die in anklagendes Schwarz gehüllte Witwe den Mörder ihres Mannes und gleichzeitig Ehemann in spe, fällt ihrem introvertierten Sohn Hawk gegenüber jedoch mit mütterlicher Leidenschaft auf, die nicht selten der einer Geliebten gleicht. Schwierige Konstellationen stellten unzählige Male die Leitlinie für derartige Stoffe dar, die - je nach ergiebiger Nutzung - für atmosphärische, teils große Momente zu sorgen wissen. Die hier zugrunde liegende Vorlage sorgt schließlich dafür, dass der Verlauf quasi ohne konventionelle Heldenfiguren auskommen muss, was zersetzende und tragische Phasen garantiert, die im Grunde genommen Maria Schells Angelegenheit sind und bleiben. Eine Person wie Joe Bradford alias Bob Cunningham fällt als Abschaum dieser kompletten Veranstaltung auf, denn er präsentiert sich in barbarischer, unerbittlicher und kaltblütiger Fasson, was letztlich einen erforderlichen Domino-Effekt auslöst. So muss er seine zukünftige Frau eigenhändig zur Witwe machen, um sie überhaupt an sich binden zu können, doch diese Qual und Demütigung wird ihren Preis haben. Der markante US-Amerikaner liefert beim bestechenden Ausbuchstabieren dieser von Perversion und Aggressivität getriebenen Person ein richtig derbes Kabinettstückchen, das zweifellos das Potenzial besitzt, in unangenehmer Weise nachzuhallen. In der Zwischenzeit arbeitet Regisseur Balducci nachdrücklich daran, die Szenerie durch interessante Rochaden bei Drive und Intensität zu halten, wenngleich der Spannungsbogen immer wieder neu aufgerollt werden muss.

Dies geschieht augenscheinlich weniger im Sinne von ungünstiger Handhabe, sondern einer immer wiederkehrenden Verschiebung der Klimax nach hinten, um der Geschichte nötiges Feuer zu verleihen. Anhand der gewagten Integrierung von zahlreichen Gewaltspitzen, torpedoartigen Dialogen und ungewöhnlich ausgeprägten Sexszenen, kommt eine Art negativer Strudel in Gang, der die Personen nicht nur entwurzelt, sondern sie überdies dazu zwingt, entgegen des gesunden Menschenverstandes und womöglich ihres Naturells zu agieren. Die ohnehin ungewöhnliche Besetzungsliste wird ansprechend durch die Leistungen von Daniel Beretta oder Karin Meier erweitert. Der Franzose Beretta, von Haus aus eigentlich Sänger und Komponist, stand hier noch am Anfang seiner schauspielerischen Aktivität. Seine nahezu wortlose Rolle lebt in erster Linie von seiner geheimnisvoll wirkenden Ausstrahlung, die im Endeffekt eher als Laune der Dramaturgie zu bezeichnen ist. Die erkennbare Funktion als Schlüsselfigur verliert sich vielleicht ein wenig zu sehr in der staubigen Peripherie, allerdings nimmt man sie irgendwo zwischen dankend und zwangsläufig als solche an. Berettas mehr oder weniger unbekannte Kollegin Karin Meier appelliert hauptsächlich an Beschützerinstinkte, bleibt des Weiteren aufgrund ihrer soliden bis ästhetischen Szenen in Erinnerung. Der Film hat eine Reihe von Argumenten zu bieten, die ihn ergänzend sehenswert machen. Dass die Verfilmung damals kaum registriert wurde und in Vergessenheit geraten ist, spiegelt nicht deren überdurchschnittliche Qualität und die oft aufblitzende Extravaganz wider. Vor allem kameratechnisch darf ein bemerkenswertes Gespür und eine auffällige Konstanz bescheinigt werden, was dem dialogarmen Film eine ganz eigene Sprache verleiht. Musikalisch erlebt man ebenso Hochwertiges wie beispielsweise im darstellerischen Bereich, sodass "Dans la poussière du soleil", der übrigens ein bitterschönes und absolut betörendes Finale bereit hält, Erwartungen erfüllen konnte, die im Vorfeld noch nicht einmal definiert waren.


— ITALO-CINEMA —


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 Post subject: Re: DANS LA POUSSIERE DU SOLEIL – Richard Balducci
PostPosted: 08.02.2020 21:34 
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Eine neue, ordentliche Fassung wäre wünschenswert :!: guter kleiner Film :geek:


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