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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 10.10.2010 13:17 
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Italien 1970

Darsteller:
Klaus Kinsiki
Steven TEDD
Fiona Florence
Gabriella Girogelli

Score: Stelvio Cipriani

Logan (Kinski) ist ein irrer Psychopatischer , Tribtäter, sieht er eine Frau geht es mit ihm durch und er muss sie bespringen! Leider will keine mit ihm wegen seiner ungestühmen art und kaufen kann er sich auch keine dar er kein Geld hat. Deshalb plant er mit einem bekannten nen Raub, tötet dabei nen Betuchten. Dabei Staubt man aber nur wertloses Papier ab und sein bekannter wird auch noch hochgenommen so das er diesen beseitigen muss! Das Geld ist aber noch nicht verloren, deshalb heuert er drei andere an die ihm Helfen sollen! Die Erbin des Toten wird entführt und durch eine andere Frau ersetzt, danach will man das Geld gegen die Erbin tauschen... Tja doch Logan konnte sich wieder mal nicht beherschen....
Am ende sind alle hinter Logan her, das Gesetz und auch seine Kumpane....

Billiger B- Western der sehr dröge beginnt, sich mit der Zeit aber steigert und immer unterhaltsammer wird! Kinski liefert hier eine One Man show ab das es nimmer feierlich ist, teilweise zum totlachen :lol: Ne die Rolle ist perfekt auf Kinski zugeschnitten, wie der diesen Perversen gibt , das kann echt nur er! Vor allen Leuten geht es ihm da manchmal durch und er fasst den Weibern an die Titen und dann die sprüche dazu, echt der brüller. Leider weis ich die jetzt nimmer... Und dann sein ultra langes Pfeifchen was er immer raucht und das Outfit, Hut mit Schleifchen(oder war da ein schleifchen?) :lol: Fast wie ne schwuchtel....
Am ende kommt die Action nicht zu kurz es wird viel geballert, anfänglich geht es etwas ruhiger zu!
Der Film bietet bis auf Kinski zwar kaum nennenswerte Charaktere, der eine Spielte mal nen Flötenspieler (Death Played the Flute) und schaut eher aus wie ne Flitzpipe, denn Italowesterner! (Steven Tedd) :lol: Dann nur wenige Schiessereien und auch keinen richtig ausgereizten Spannungsbogen , es dümpelt meist so vor sich hin. Er ist zwar nicht so interessant und atmosphärisch wie beispielsweise der "Satan der Rache, wo Kinski auch die Hauptrolle inne hatte, doch hat mir am Ende das Gesammtbild gefallen! Mal was anderes!

Die verschiedenen Gesichter des Kinski :

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Image :mrgreen:

Die VHS hat nich die beste Qualli.....

Was haltet ihr davon ?

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 05.10.2011 21:15 
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Da der irre Johnny leider weder mit Schönheit noch mit Charme gesegnet ist, aber völlig verrückt nach scheinbar sämtlichen Frauen ist, muss er dringend an Kohlen kommen um sich seine von ihm geliebten Frauen zumindest kaufen zu können. Zusammen mit dem verzogenen Ranchersohn Riccardo und dessen Geliebten Juanita, auf die der gute Johnny natürlich auch scharf ist, will er ein reiches Mädchen um ihr wohlverdientes Erbe bringen. Wer sich dafür verantwortlich zeichnet, dass das Mädchen überhaupt erben kann oder darf braucht hier wohl nicht näher erwähnt zu werden.

Nach diversen Kritiken und Meinungen hab ich hier einen Totalausfall erwartet und wurde, wahrscheinlich wegen der niedrigen Erwartung, durchaus positiv überrascht. Nicht dass der Film jetzt besonders interessant oder gar originell wäre, nein, auch die Actionszenen kann man gerade mal noch so durchgehen lassen, aber allein schon Klaus Kinskis Performance lohnt den Streifen durchzustehen. Kinskis Johnny ist ein vollkommen irrer Triebtäter, wenn der nur eine Frau sieht dreht er vollkommen am Rad. Jede Frau, die ihm auch nur ein wenig zu nahe kommt bespringt er geradezu und fasst ihr am liebsten an die Titten ("Hallo Olga, du hast herrliche Titten." "Nimm deine keuschen Finger weg, anfassen kostet Geld und du hast keins." "Ach, leck mich am Arsch, alte Föttl"). Das wird auch gleich in einer der ersten Szenen deutlich als er gleich einer jungen Frau, die gerade am Fluss ihre Wäsche wäscht, an die Wäsche gehen will ("Ich mach dich nicht kalt, ich will mich nur auf dir vergnügen"). Wie immer kommt aber auch hier was dazwischen, diesmal ist es ein Ehemann mit Flinte. Eines anderen Tages nimmt er zwei hübsche junge Mädchen gefangen, die er dazu zwingt mit ihm im Fluss baden zu gehen ("Nein, ihr macht das hier vor mir ihr blöden Gänse"). Allerdings spielt diesmal der lästige Sheriff den Spielverderber, der dem armen Johnny kurz vor dem Schuss in die Quere kommt.

Seinen zweiten Partner Riccardo, nachdem er den Ersten sicherheitshalber um die Ecke gebracht hat damit der ihn nicht verpfeifen kann, mimt Steven Tedd. Riccardo ist ein verzogener junger Stiefsohn einer einigermaßen wohlhabenden Farmerfamilie, die eine nette kleine Hazienda ihr Eigen nennen können. Den Wunsch, dass ihr Sohn einmal die Hazienda übernehmen wird haben sie bereits so gut wie aufgegeben ("Er ist ein netter Kerl aber leider hat er es nicht mit der Arbeit. Er denkt nur ans Vergnügen"). Johnny ist wie zu erwarten natürlich auch völlig verrückt nach Riccardos heißblütiger mexikanischer Freundin Juanita, bei der er aber bedauerlicherweise auch nicht landen kann ("Schau sie nicht so gierig an Johnny. Sie gehört dem Mann, auf den wir hier warten""Das ist mir scheißegal!! Ich will sie haben!!!""Sei vernünftig, Johnny. Du kriegst schon noch eine vor die Flinte. Trink erst mal einen Schluck Wein damit du ruhiger wirst Johnny, komm"). Steven Tedd spielte unter anderem zwei Jahre später noch in dem wesentlich unterhaltsameren Lo ammazzo come un cane... ma lui rideva ancora von Angelo Pannacciò den Mann mit der Flöte. Ebenfalls noch mit von der Partie ist der etwas beleibte Remo Capitani, der den etwas glücklosen Sheriff darstellt. Capitanis denkwürdigster Auftritt ist mit Sicherheit in Enzo Barbonis Lo chiamavano Trinità... (Die rechte und die linke Hand des Teufels) als er ein paar friedliche Mormonen terrorisiert, schlussendlich von Bud Spencer aber kräftig eins auf die 12 bekommt.

Ohne Kinski wäre der Film mit Sicherheit ein ziemlicher Reinfall geworden, denn der Rest ist vollkommen belanglos und uninteressant. Mario Costas Inszenierung ist leider mehr als unspektakulär und einfallslos. Mehr als eine Handvoll ordentlicher Szenen werden uns leider nicht geboten aber zumindest ist der Schluss recht gut gelungen. Der Soundtrack ist zwar recht gut aber zusammengeklaut, so beispielsweise aus Sentenza di morte oder Un uomo, un cavallo, una pistola.

La belva ist zwar ein relativ belangloser Streifen, der aber dank der Performance von Klaus Kinski, der einen völlig irren Lüstling gibt, bis zum anständigen Schluss unterhaltsam bleibt. Ansonsten gibt’s in dem Western nichts was herauszuheben wäre aber zumindest bekommt man am Schluss die Erkenntnis, dass die Gier nach Geld nur in Tod und Verderben Enden kann. Ist ja immerhin was, aber auch nichts Neues.


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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 16:40 
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Schöne Review, nerofranco ! :)

Aus Filmhistorischen gründen hab ich den auf der Suchliste. Aber wenn ich mir jetzt wieder die negativen Kritiken lese will ich ihn gleich wieder streichen. Irgendwann muss der aber trotzdem mal her...Leider...

reggie wrote:

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Die VHS hat nich die beste Qualli.....


Das Bild sieht doch ganz gut aus ! :)

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:14 
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Wie lange läuft eigentlich die deutsche VHS ?

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:20 
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Sehr gutes Review,wie gewohnt ;)
So schlecht ist der Streifen eigentlich garnicht,aber das liegt hauptsächlich am Klaus,wie nerofranco schon sagt.


Anti-Hero wrote:
Wie lange läuft eigentlich die deutsche VHS ?

83 ' 51 Min.


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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:24 
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Wär die VHs mit 83 Minuten ungeschnitten ?

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:27 
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Immerhin länger als Japangos Italo-TV Fassung.

Im Filmlexikon steht zwar 103 Min... aber wer weiß ??

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:30 
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Anti-Hero wrote:
Immerhin länger als Japangos Italo-TV Fassung.

Im Filmlexikon steht zwar 103 Min... aber wer weiß ??


Den Angaben (ich nehme an vom Bruckner Buch, oder ? ;) ) würd ich bei kleineren Filmen selten trauen !

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 06.10.2011 17:45 
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Ja, wer weiß ob es die Fassung je gab. Und außerdem, 100 Minuten abzusitzen sind schon eine Qual, wenn der Film nicht so richtig gut ist. Ma stelle sich einen 100er Fidani vor. Grässlich !! 80 Minuten geht gerade noch so. :lol:

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 Post subject: Re: DIE BESTIE - Mario Costa
PostPosted: 18.10.2020 13:58 
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Also Teile des Eröffnungs-Themas lassen sich definitiv im Trailer zu DER TOD SAGT AMEN erlauschen. Ab 0:30 hört man das ganz deutlich. Jetzt bleibt nur meine Frage, zu welchem Film die Melodie eigentlich gehört.

Die Kompostition (Melodie, Abfolge etc.) klingt gewaltig nach Bruno Nicola.

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