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EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari
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Author: sid.vicious [ 05.04.2013 21:41 ]
Post subject: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

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Alternativer Titel: Hole in the Forehead
Produktionsland: Italien
Produktion: Antonio Lucatelli, Francesco Giorgi
Erscheinungsjahr: 1968
Regie: Giuseppe Vari
Drehbuch: Adriano Bolzoni
Kamera: Amerigo Gengarelli
Schnitt: Giuseppe Vari
Musik: Roberto Pregadio
Länge: ca. 85 Min.
Freigabe: Ungeprüft
Darsteller:
Dragomir Bojanic: Billy Blood
Claudio Undari: General Munguja
Rosy Zichel: Adelita
Jhon Bryan: Miguel
Corinne Fontaine: Placida
Elsa Janet Waterston: Encarnación
Giorgio Gargullo: Tedder
Giuseppe Addobbati: Padre Blasco
Bruno Cattaneo: Murienda
Mario Dardanelli: Epifan



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Der Weg zum Schatz von General Santa Ana führt über drei Spielkarten. Die Karten erklären wo der Schatz versteckt wurde. Murienda besitzt eine dieser Karten und will mit Hilfe des Revolverhelden Bill Blood an die anderen beiden Karten gelangen. Allerdings hat er es mit General Munguja zu tun und der ist ein harter Gegner, der über Leichen geht.

Roberto Pregadios Musik ist das erste was dem Zuschauer beim „Loch in der Stirn“ begegnet und diese Musik ist äußerst fad. Nachdem die eher ermüdende Melodie von Orgeln dominiert wurde folgt auch noch eine weitere Umsetzung, die die Dominanz einer akustischen Gitarre vorsieht. Dieses lässt folgern, dass die musikalische Untermalung nicht gerade für Begeisterung sorgen kann. Auch die ersten 15 Minuten des Films lassen keine klare Linie erkennen und man wohnt einer ziemlichen Belanglosigkeit bei. Erst dann wird es etwas besser und Billy Blood verziert die ersten seiner Gegner mit einem Loch in der Stirn.

Die Hauptperson Bill Blood wird von dem Serben Dragomir Bojanic gespielt und seine Leistung sowie seine Präsenz kann bestenfalls im Durchschnitt angesiedelt werden. Claudio Undari ist in der Rolle des General Munguja schon ein wenig besser. Ein Desperado, der Frauen im Bier ertränkt und den Colt sehr locker sitzen hat.

In optischer Hinsicht werden einige karge und staubige Landschaften gezeigt. Die Kameraarbeit von Amerigo Gengarelli kann jedoch nichts besonders Erwähnenswertes aus dem Hut zaubern. Die Spannung hält sich in Varis Western ebenfalls sehr zurück und auch das Finale kann nichts Nennenswertes präsentieren.

Fazit: Ein bestenfalls durchschnittlicher IW, der mit ein paar Brutalitäten angereichert ist.

5/10

Author: Chet [ 05.04.2013 22:01 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Glückwunsch, dass du tatsächlich noch einen IW gefunden hast, zu dem hier noch kein Thread existiert! :mrgreen:

Ist ne Weile her, aber hab den auch als sehr durchschnittlich in Erinnerung.

Author: sid.vicious [ 05.04.2013 23:42 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Chet wrote:
Glückwunsch, dass du tatsächlich noch einen IW gefunden hast, zu dem hier noch kein Thread existiert! :mrgreen:


Ich habe vorher auch alle erdenklichen Suchoptionen genutzt. :D

Author: Italo-West-Fan [ 06.04.2013 09:12 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Bin ich totall weggepennt, bei dem Streifen, und das obwohl ich den Nachmittags geschaut hatte ! Die erste Stunde hab ich noch miterlebt, was danach geschieht weiß ich bis heute nicht ! :lol:

Vari ist ohnehin nicht soooo mein Fall ! Für Dollars ins Jenseits und Rocco sind seine besten...

Author: Stanton [ 06.04.2013 10:17 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Ich finde daß dies hier ein durchweg gelungener IW ist. Durchweg unterhaltsam und vernünftig inszeniert. Und natürlich mit Drogomir klasse besetzt. 6/10

Author: reggie [ 06.04.2013 10:24 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Billiger Kleiner aber Feiner IW!

Teilweise wirklich sehr sehr billig, vorallem bei den Locations....

Author: biberwesen [ 06.04.2013 12:47 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

den tollen Deutschen Trailer nicht vergessen :D

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Author: Anti-Hero [ 06.04.2013 13:29 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

biberwesen wrote:
den tollen Deutschen Trailer nicht vergessen :D

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Fast vergleichbar mit dem Totenhemd-Trailer ("Das Schwein lebendig zu begraben ist so schön wie der Gedanke, dass sich die Klinge meines Messers in ihre Haut bohrt...") :shock:


@sid

Ich glaub wir haben in einem anderen Thread (bester Vari...oder so) schon mal drüber gequatscht.

Ich mag den jetzt sehr gerne, mit der Tele 5-AUfzeichnung war ich nicht glücklich, den zweiten Versuch auf DVD hat er mit Auszeichnung bestanden. 7,5/10 mindestens.

Die Synchro von Undari ist überirdisch. Danke Filmagentur Süd !!!

Author: Stanton [ 06.04.2013 13:30 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

reggie wrote:
Billiger Kleiner aber Feiner IW!

Teilweise wirklich sehr sehr billig, vorallem bei den Locations....


Ja, billig, aber Vari hat es fast immer geschafft da mehr rauszuholen als die meisten anderen. Ich finde der hier sieht gegenüber dem Durchschnitts IW noch ziemlich gut aus.

Author: Djabartana [ 06.04.2013 13:54 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Fand den auch nich schlecht, ne 6/10 is auf jeden Fall drin! Hab schon viiiieeeeel schlechteres gesehen......

Author: Pistolero [ 06.04.2013 14:32 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Djabartana wrote:
Fand den auch nich schlecht, ne 6/10 is auf jeden Fall drin! Hab schon viiiieeeeel schlechteres gesehen......

Ganz meine Meinung.
Mich störten hier eigentlich nur die monotone Orgelmusik und das Gitarrengeschrubbe
und der sich etwas zäh hinziehende Anfang im Kloster.

Author: ephedrino [ 06.04.2013 15:08 ]
Post subject: Re: AW: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Das Titelstück finde ich eigentlich ganz nett. Dafür meine ich, dass Undari (den ich sonst gerne sehe) an einer Art Tuco/Sancho-Figur scheitert. Die komisch-aufbrausende Seite der Figur kann er nicht. Die letzte Sichtung liegt jedoch schon länger zurück.

Author: Sbirro Di Ferro [ 29.07.2013 19:43 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Netter, kleiner Durchschnitts-IW mit einigen netten Kleinigkeiten.
Außer Dragomir Bojanic und Claudio Undari eigentlich kaum bekannte Typen (Bojanic kannte ich bis zu diesem Film noch nicht), aber besser als erwartet, vorallem weil es ein Blindkauf war (ich habe vorher nur den deutschen Tralier gesehen)
Ich würde ihm 6,5/10 geben

Das einzige was ich gar nicht toll finde ist, dass obwohl es eine NEW-Scheibe ist, diesmal kein Info-Text enthalten ist.

Author: GunmanStan [ 26.08.2013 11:47 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Mal wieder angesehen und für noch besser befunden,als ich ihn in Erinnerung hatte.
Von Für Dollars ins Jenseits abgesehen (hab leider keine wirklich gute Fassung) ist das der Streifen,mit dem Vari am weitesten übern Durchschnitt kommt.
Vielleicht lags an der guten New Fassung,im 2.35er Format mit satten Farben oder daran,daß ich einfach Lust drauf hatte.Die düstere Grundstimmung der Schatzjagd,welche mit einfachsten Mitteln und bestens aufgelegten Darstellern umgesetzt wurde,gefällt mir genauso wie der dazu passende Gitarrenscore.
Ghidra,eine Bank wie immer,gibt den Einzelgänger der seinen Gegnern bevorzugt ein Loch in die Stirn schießt.Hundar ist der mexikanischen Anführer einer Bande,der auch schonmal eine Frau in einer Schüssel Bier ertränkt und Gianni Brezza (selten oder garnicht gesehen) glänzt als dessen rechte Hand.
Die harte Sause (Armdrücken über Brettern mit Metallspitzen,Mönche werden abgeknallt) ist doch recht kurzweilig und macht 6/10 Punkten,Tendenz nach oben.

Author: El Puro [ 26.08.2013 17:35 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

GunmanStan wrote:
gefällt mir genauso wie der dazu passende Gitarrenscore.


Der ist wirklich gut. Einfach, schnörkellos, perfekt zum Film passend. So soll es sein.
Ich finde übrigens die Anfangssequenz im Kloster, den beste Part des Films. Der Film weiß zu unterhalten, auch wenn er im Mittelteil etwas duchhängt.

Author: Anti-Hero [ 26.08.2013 20:03 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

alle Szenen im Kloster sind gut, auch das Ende

Author: Nobody [ 27.08.2013 09:16 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Ich finde, obwohl Vari die gleichen Billiglocations nutzt, wie dutzende andere Italos auch, schafft er es, sie aus noch nicht betrachteten Blickwinkeln zu filmen und so wirklich mal als "neue" Landschaft zu präsentieren. Überhaupt wirkt der gesamte Look des Films sehr stimmig und er ist gut inszeniert. Interessant fande ich, dass Vari die MG Schießereien sehr kurz hält (die werden ja oft im IW sehr lang, aber damit auch schwerfällig darbgestellt), weswegen sie al kurze Actionexplosionen gut ankommen.

Der ist wenigstens eine 8/10.

Author: Sbirro Di Ferro [ 09.11.2013 17:16 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

Gestern wiedermal gesehen, deshalb jetzt auch hier eine ordentliche Bewertung.

Hier handelt es sich um einen der besseren Durchschnitts-IWs.
Billig und klein, aber fein.
Ich finde, gerade dieser billige Look wertet den Film ein bisschen auf, aber natürlich auch Leute, wie Claudio Undari.
Neben Claudio Undari gibt´s auch noch Nino Nini zu sehen. (Marshall in DER TOD RITT DIENSTAGS.)
Dragomir Bojanic kann in der Hauptrolle auch überzeugen.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Armdrück-Szene der etwas anderen Art.
Die Idee, die Frau in einer Schüssel Bier zu ertränken, find ich auch nicht schlecht.
Die Titelmelodie hat mir auch ganz gut gefallen und auch das Mariachilied im Hintergrund während der Armdrück-Szene.
Zur Musik kann man insgesamt sagen, teilweise wirklich sehr gut, hätte aber im Gesamten besser sein können.

Fazit: Unterhaltsamer Durchschnitts-IW.
Ich erhöhe von 6,5/10 auf 7,5/10.

Author: Djabartana [ 13.01.2018 11:31 ]
Post subject: Re: EIN LOCH IN DER STIRN - Giuseppe Vari

#64 "Ein Loch in der Stirn" wurde von Giuseppe Vari inszeniert welcher z.B. noch "Mörder des Klans" & "Rocco - Ich leg dich um" zu verantworten hat. Beide stehen noch auf meiner To-Do-Liste. Die Hauptrollen mimen hier Anthony Ghidra & Robert Hundar, der ja zufällig auch die Hauptrolle im zuvor gesehenen "Todesmarsch der Bestien" hatte und das Unterfangen sehr gut gemeistert hat. Hier verkörpert er den Bösewicht und kann ebenfalls überzeugen. Unser Antiheld Ghidra wirkt dagegen etwas blass wie ich finde.
Die Story um drei Spielkarten die zusammen den Fundort eines Schatzes verraten sollen ist in Ordnung, aber die Umsetzung ist eher als durchschnittlich zu bezeichnen. Im Allgemeinen haben wir es hier mit einem billigen und in allen Belangen durchschnittlichen Vertreter zu tun, der dafür aber schnörkellos und mit einigen Brutalitäten aufgepeppt zum Ziel führt. Die ersten 20 Minuten sind dabei allerdings etwas störend, da dort eigentlich kaum etwas interessantes geschieht. Anschließend geht es allerdings bergauf. Die Szenen im Banditenlager und das Finale sind ganz gut gelungen. Dennoch muss man den Film eigentlich nicht in seiner Sammlung haben. Für 5/10 Punkte reicht es aber dann doch würde ich sagen.
Somit habe ich nun alle in meinem Besitz befindlichen großen Hartboxen durch und kann sagen, dass da 4 oder 5 dabei waren die nur in der Sammlung bleiben weil sie neben den anderen Hartboxen schön im Regal aussehen.

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