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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 30.07.2010 18:57 
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PENSIONE PAURA - Francesco Barilli

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Originaltitel: Pensione Paura
Herstellungsland: Italien/Spanien
Erscheinungsjahr: 1977
Regie: Francesco Barilli

Darsteller: Luc Merenda, Leonora Fani, Francisco Rabal, Jole Fierro, Lidia Biondi,Luigi De Santis


Inhalt:
Rosa (Leonora Fani) hilft ihrer Mutter (Lidia Bondi), während des 2. Weltkrieges das Familienhotel aufrecht zu erhalten. Von ihrem geliebten Vater, der als Soldat im Krieg kämpfen muss, hat sie lange nichts gehört, hofft aber täglich auf seine Rückkehr.
Die wenigen Gäste des Hotels sind nicht nur schwierig, sondern belästigen Rosa ausserdem. Besonders der eitle Rodolfo (Luc Merenda) hat es auf sie abgesehen, obwohl er sich von einer wesentlich älteren Geliebten (Jole Fierro) aushalten lässt. Ausserdem versteckt Rosas Mutter einen Mann (Francisco Rabal) unter dem Dach, der von den Faschisten gesucht wird und mit dem sie ein Verhältnis hat. Als sie plötzlich tot aufgefunden wird, ist Rosa nicht nur allein für das Hotel verantwortlich, sondern den zunehmenden Repressalien der Gäste hilflos ausgesetzt...
(Quelle: OFDb)

---

Ich hab mir die italienische DVD von Next Video nun endlich für schlappe 7 Euro bei *** The link is only visible for members, go to login. *** bestellt. Leider liegt nur eine italienische Tonspur vor.
Hat jemand diesen Horrorfilm von Francesco Barilli (IL PROFUMO DELLA SIGNORA IN NERO) schon gesehen und kann darüber berichten?

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 30.07.2010 19:00 
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...schon ein wenig her, dass ich den gesehen habe, weiß aber noch, dass ich den film gut fand. Ist kein richtiger Horror-Film oder Giallo aber sehr stimmungsvoll, hatte etwas "traum-" bzw. "märchenhaftes"...


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 12.07.2012 19:48 
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Schade daß Barilli nur für zwei Spielfilme verantwortlich ist,denn dieser hier ist fast genau so böse wie sein Vorgänger 'Il profumo della signora in nero'
Leonora Fani liefert in der Rolle der Rosa,die mit ihrer Mutter eine Pension betreibt und fast ausschließlich von verkommenen Subjekten umgeben ist,eine klasse Vorstellung ab.
Irgendwie kam sie mir bekannt vor und siehe da,in ihrer Filmografie die ca. 15 Titel beinhaltet,taucht 'In den Klauen der Mafia auf',wo sie ein blindes Mädchen spielt.

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Ein Streifen in dem sie mitwirkte ist im Hardcore Bereich zu finden,nennt sich 'Calde labbra' und ist von -festhalten- Demofilo Fidani :shock:
Luc Merenda darf in 'Pensione paura' ein ganz besonderes Schwein (eigentlich ne Frechheit,den Charakter mit den armen Tieren zu vergleichen) spielen und die zerbrechlich wirkende Rosa,bei jeder sich bietenden Gelegenheit,bedrängen.
Aus meiner Sicht paßte das,mochte Merenda noch nie leiden und außerdem kann man sich mal zu Gemüte führen,wie es aussieht wenn jemand in die Suppe gespuckt wird :lol:

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Die anderen Figuren in der Pension sind auch nicht viel besser,außer dem Liebhaber der Mutter (Francisco Rabal),der auf der Flucht ist und von den beiden versteckt wird.
Zwei alte Säcke,von denen einer auch Rosa nachstellt und der andere zwei Nutten dabei hat,die alte Schachtel von Merenda und zwei Ganoven,die später noch auftauchen,zählen ebenfalls zu den Gästen.
Und als Rosa's Mutter eines Nachts tot aufgefunden wird,steigert sich die Situation für sie ins unerträgliche,was schließlich in einer Badewanne voller Leichen endet - nein,dann fängts erst richtig an ;)

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Obwohl der Streifen ziemlich gemächlich dahinläuft,hab ich den Bildschirm kaum aus den Augen gelassen.Würde dem Werk 8/10 Punkten zukommen lassen.
Bedanke mich für eine ital. Fullscreen Fassung in sehr guter Qualität,glaub wenn man genau hinschaut,sind noch engl. UT's dabei.

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 07.10.2012 18:51 
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PENSIONE PAURA (Italien/Spanien, 1977) Regie: Francesco Barilli

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Italien, Emilia-Romagna, 1945, gegen Ende des 2. Weltkrieges...
Die junge Rosa (Leonora Fani) hilft ihrer Mutter (Lidia Bondi) beim Bewirtschaften einer kleinen Pension, die an einem idyllischen See gelegen ist. Die Hotelgäste bestehen ausschließlich aus zwielichtigen Zeitgenossen - dekadenten Vergnügungssüchtigen, perversen Schmierlappen, Faschisten, Verzweifelten, Trinkern. Alle wollen sie Rosa an die Wäsche oder versuchen sie, für ihre Zwecke zu missbrauchen. Als dann in einer unheimlichen Gewitternacht Rosas Mutter stirbt und das Mädchen fürderhin auf sich allein gestellt ist, beginnen die Ereignisse aus dem Ruder zu laufen...


Francesco Barilli drehte in seiner Laufbahn als Regisseur nur zwei Filme*, die sich frappierend ähneln: den exquisiten IL PROFUMO DELLA SIGNORA IN NERO (1974) und PENSIONE PAURA, die man ruhigen Gewissens beide als Autorenfilme bezeichnen kann, da Barilli auch in beiden Fällen das Drehbuch verfasste und man eine ähnliche Handschrift deutlich erkennen kann. In beiden Filmen verfällt eine fragile weibliche Psyche in feindseliger Umgebung langsam dem Wahnsinn - in PROFUMO ist es Mimsy Farmer, in PENSIONE erleidet Leonora Fani ein ähnliches Schicksal. Beide weisen dasselbe gemächliche, von latenter Bedrohung durchzogene Erzähltempo auf. Dass trotzdem an keiner Stelle Langeweile aufkommt und die Schraube der Zermürbung kontinuierlich angezogen wird, ist vor allem dem meisterlichen Drehbuch geschuldet, in das Barilli einige unvergessliche Szenen eingebaut hat, die wahrlich and er Substanz zerren.

Barilli entwirft in seiner Erzählung ein niederschmetternd pessimistisches Menschenbild, das ein mikroskopisches Abbild der dekadenten Kriegsgesellschaft widerspiegelt. Hier ist jeder Charakter bis ins tiefste Mark verkommen und lediglich auf die Befriedigung seiner eigenen Bedürfnisse und Triebe reduziert: Luc Meranda (in einer selten ekelhaft schmierigen Rolle) spielt Rodolfo, einen schnurrbärtigen Gigolo, der sich eine ältere Liebhaberin (verzweifelt: Jole Fierro) hält, auf deren Diamanten er scharf ist. Außerdem lässt er keine Gelegenheit verstreichen, ihr seine Verachtung unter die Nase zu reiben und sie zu erniedrigen, während er Rosa nachstellt und ihr unverblümte Avancen macht. Die übrigen Gäste bestehen aus einem verweichlichten Spanner, der jedem die Geschichte seiner verstorbenen Ehegattin aufdrängt, zwei dekadenten Lustmolchen, die die kargen Vorräte verprassen und sich mit ihren Huren vergnügen, einem Fahnenflüchtigen (verschlagen: Francisco Rabal), den Rosas Mutter als heimlichen Lover versteckt hält und zwei gewalttätigen Faschisten, die offenbar mit Rodolfo unter einer Decke stecken und ihren Anteil von den Diamanten abgreifen wollen. Auch der trunksüchtige, tattergreise Hausdiener ist Rosa in ihrer Bedrängnis keine Hilfe. Selbst der Dorfpfarrer ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht und schlemmt an reichgefüllten Fleischtöpfen, während seine Schäfchen darben müssen und nur eine Handvoll schrumpelige Kartoffeln vorgeworfen bekommen.

Was sich zunächst als handfestes Drama entspinnt, verwandelt sich im Verlauf mehr und mehr zu einem bitterbösen Psychothriller mit Giallo- und Horror-Motiven, der in Delirium und Blutvergießen mündet.
Vorzüglich ist dabei die Leistung der damals 23jährigen Hauptdarstellerin Leonora Fani (die hier locker 10 Jahre jünger aussieht und u.a. bekannt ist als das blinde Mädchen in Stelvio Massis IN DEN KLAUEN DER MAFIA), die ihren bedrückenden Abstieg in die seelische Verwahrlosung absolut famos spielt. Dabei kommt es zu einigen sehr drastischen (vor allem: sexuell expliziten!) Szenen, an denen man schon hart zu schlucken hat.

Die Fotografie ist superb, in einigen Sequenzen gemahnt sie gar an die großen Meister Mario Bava und Ricardo Freda. Herausragend ist auch der zerbrechlich-morbide Score von Adolfo Waitzman, der in den sparsam eingesetzten Schockmomenten einschneidende Akzente setzt.

Es ist wirklich schade, dass dieser großartige Ausnahmeregisseur nicht weitere Filme gedreht hat!

Wer's in Zahlen braucht: 8,5/10


Zur DVD: Leider existiert nur eine italienische DVD von NextVideo ohne englischen Ton und Untertitel, die zudem seit einiger Zeit vergriffen und entsprechend teuer ist. Unter den einschlägigen Adressen bekommt man einen Bootleg mit englischen Fan-Untertiteln, aber der ist natürlich in jeder Hinsicht nur suboptimal. Eine offizielle, qualitativ überzeugende Veröffentlichung wäre eine parfümierte Wolke...


* Genau genommen sind es drei Filme, da Barilli im Jahr 1991 bei dem Episodenfilm LA DOMENICA SPECIALMENTE mitwirkte, den man angesichts seines bisherigen Schaffens aber ausklammern kann.

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 12.12.2018 18:34 
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War nicht so angetan von dem Streifen. Sleaze gern, aber nicht so. Sehr unbequem der Stoff, aber wer schon immer mal wissen wollte, was der gute Luc Merenda so zwischen den Beinen baumeln lässt sollte mal reinschauen. 8-)

Mein LB Review

During World War 2 a young woman (Lenora Fani) inherits the hotel of her mother. Desperately waiting for her father to return she has to deal with guests who lust after her (including an ultra-sleazy Luc Merenda!) while some criminals are looking for some hidden jewels...
Poor Lenora Fani. She really really has to take some shit in this. Although she was too old for her role nobody does being like a timid fawn better than her. Almost Christ-like she has to suffer and suffer in a world ruled by men who are either lusting after her or are weak cowards. One could argue HOTEL FEAR (PENSIONE PAURA) may be some allegory for war times (well, it takes place during that time, so I might have a point here) but this is simply a sleaze fest indulging in poor Signora Fani's ordeal. When she's not frightened or getting harassed or raped she sits in her room fully nude waiting for her father to save her.
This movie is one of those flicks which demands a shower (or two) right after being watched. This isn't fun sleaze but uncomfortable sleaze. Adding to that is Luc Merenda who felt the need to show his sweaty, hairy ass, ball sack and dong. Something I didn't really waited for to be honest.
Hoping for a Giallo I got a slow sleaze-drama full of despicable people culminating in a weird fairy tale-like finale. I'll gladly check out of HOTEL FEAR. Revisits not intended.

Make or Break Scene: The rape scene.

MVT: Tough. I guess it's Fani but nothing to really praise.

Score: 4/ 10

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 12.12.2018 18:46 
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Rolf wrote:
War nicht so angetan von dem Streifen (...) Sehr unbequem der Stoff

Obwohl ich die Inszenierung an sich sehr interessant finde, bin ich mit PENSIONE PAURA beim ersten Mal auch nicht so richtig warm geworden - was aber wiederum nichts zu heißen vermag, da ich für manche Filme halt mehrere Anläufe benötige, bevor diese irgendwann doch noch zünden. Und gerade bei PENSIONE PAURA sagt mir mein Gefühl, dass dieser zu den besagten Filmen zählt. ;)

Werde dem Ganzen im kommenden Jahr einfach Mal eine zweite (und notfalls auch dritte) Chance einräumen.


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 12.12.2018 19:55 
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Richie Pistilli wrote:
Rolf wrote:
War nicht so angetan von dem Streifen (...) Sehr unbequem der Stoff

Obwohl ich die Inszenierung an sich sehr interessant finde, bin ich mit PENSIONE PAURA beim ersten Mal auch nicht so richtig warm geworden - was aber wiederum nichts zu heißen vermag, da ich für manche Filme halt mehrere Anläufe benötige, bevor diese irgendwann doch noch zünden. Und gerade bei PENSIONE PAURA sagt mir mein Gefühl, dass dieser zu den besagten Filmen zählt. ;)

Werde dem Ganzen im kommenden Jahr einfach Mal eine zweite (und notfalls auch dritte) Chance einräumen.


Beim ersten und bisher einzigen Ansehen war ich schon (merkwürdig :? ) beeindruckt, aber nicht unbedingt komplett umgehauen.
Mir geht es wohl ähnlich wie dir, und ich werde mir PP nächstes Jahr auch noch mal in aller Ruhe ansehen.


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 06:27 
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Danke für euer Feedback, Jungs! 8-)

Meine Enttäuschung ist wohl auch ziemlich einer komplett falschen Erwartungshaltung geschuldet. Hatte ja etwas in Richtung Giallo erwartet, aber ein astreines Drama mit deutlichen Sleazeanleihen erhalten. KOnnte nachher aber gar nich oft genug duschen, als dass ich den nochmal sehen will. :ugeek:

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 11:26 
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Rolf wrote:
Danke für euer Feedback, Jungs! 8-)

Meine Enttäuschung ist wohl auch ziemlich einer komplett falschen Erwartungshaltung geschuldet. Hatte ja etwas in Richtung Giallo erwartet, aber ein astreines Drama mit deutlichen Sleazeanleihen erhalten. KOnnte nachher aber gar nich oft genug duschen, als dass ich den nochmal sehen will. :ugeek:


Scheint ja ein schmutziges Filmchen zu sein. :D Wäre doch dann mal ein Blick wert. 8-)


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 16:04 
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Matze5878 wrote:
Rolf wrote:
Danke für euer Feedback, Jungs! 8-)

Meine Enttäuschung ist wohl auch ziemlich einer komplett falschen Erwartungshaltung geschuldet. Hatte ja etwas in Richtung Giallo erwartet, aber ein astreines Drama mit deutlichen Sleazeanleihen erhalten. KOnnte nachher aber gar nich oft genug duschen, als dass ich den nochmal sehen will. :ugeek:


Scheint ja ein schmutziges Filmchen zu sein. :D Wäre doch dann mal ein Blick wert. 8-)


Viel treffender kann man den gar nicht bezeichnen. :mrgreen: Vor allem Luc Merenda gibt einfach ALLES!

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 17:22 
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Rolf wrote:
Matze5878 wrote:
Rolf wrote:
Danke für euer Feedback, Jungs! 8-)

Meine Enttäuschung ist wohl auch ziemlich einer komplett falschen Erwartungshaltung geschuldet. Hatte ja etwas in Richtung Giallo erwartet, aber ein astreines Drama mit deutlichen Sleazeanleihen erhalten. KOnnte nachher aber gar nich oft genug duschen, als dass ich den nochmal sehen will. :ugeek:


Scheint ja ein schmutziges Filmchen zu sein. :D Wäre doch dann mal ein Blick wert. 8-)


Viel treffender kann man den gar nicht bezeichnen. :mrgreen: Vor allem Luc Merenda gibt einfach ALLES!


Als Luc das erste mal im Bild erschien, war ich schon von ihm angewidert! :D

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PENSIONE PAURA ist beileibe kein "schmutziges Filmchen", eher ein stark fotografiertes, bedrückendes Drama mit Anleihen beim Giallo und Horrofilm. Rolf hat ihn, wie er selbst zugibt, in völlig falscher Erwartungshaltung angesehen und scheint mir deshalb so 'enttäuscht' zu sein. Der Film ist toll!

www.youtube.com Video from : www.youtube.com


Last edited by Jimmy Stewart on 13.12.2018 17:23, edited 1 time in total.

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 17:23 
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Jimmy Stewart wrote:
Rolf hat ihn, wie er selbst zugibt, in völlig falscher Erwartungshaltung angesehen und scheint mir deshalb so 'enttäuscht'. Der Film ist toll!

Das dürfte dann auch mein Hauptproblem gewesen sein :)


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 18:03 
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Richie Pistilli wrote:
Jimmy Stewart wrote:
Rolf hat ihn, wie er selbst zugibt, in völlig falscher Erwartungshaltung angesehen und scheint mir deshalb so 'enttäuscht'. Der Film ist toll!

Das dürfte dann auch mein Hauptproblem gewesen sein :)


Ich hatte gar keine Erwartung, da dieser mir vorher völlig unbekannte Film, den ich gerade mal durch die Erwähnung im "Das wilde Auge" 'kannte', letztes Jahr durch ein sehr liebes DP Mitglied zugänglich gemacht wurde. Die dtsch. Untertitel, welche dieser Fassung unterliegen, haben mir sehr geholfen, da der Film, neben seinen tollen Bildern, auch sehr von den bösen Dialogen lebt.

Aber wie 'gesagt, ich schau ihn mir demnächst gerne noch mal an. ;)


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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 18:43 
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Naja, Jimmy... "toll" würde ich den jetzt mal abgesehen von meiner Erwartungshaltung auch nicht bezeichnen... dafür ist der Streifen zu spannungsarm und dröge inszeniert. Das gesamte Ensemble besteht aus reinen Stereotypen, die ich in bestimmten Genres wunderbar goutieren kann, aber da hier ja tatsächlich etwas "ambitionierteres" auf die Beine gestellt werden wollte, untergräbt dies die Wirkung des Films für mich.

Der Screenshot ist natürlich spitze! Schmieriger als Luc kann man gar nicht mehr ausschauen. :mrgreen:

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 Post subject: Re: PENSIONE PAURA - Francesco Barilli
PostPosted: 13.12.2018 19:37 
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Rolf wrote:
Naja, Jimmy... "toll" würde ich den jetzt mal abgesehen von meiner Erwartungshaltung auch nicht bezeichnen... dafür ist der Streifen zu spannungsarm und dröge inszeniert. Das gesamte Ensemble besteht aus reinen Stereotypen, die ich in bestimmten Genres wunderbar goutieren kann, aber da hier ja tatsächlich etwas "ambitionierteres" auf die Beine gestellt werden wollte, untergräbt dies die Wirkung des Films für mich.


Ich nehme an, dass Barilli eine Art "Faschismus Parabel" im Sinn hatte, in der der Mensch des Menschen Feind wird und die niedersten Instinkte Oberhand gewinnen. Der Film ist nun mal wirklich kein "Genreknaller", sondern m. E. ein 'zugespitztes Drama' a Italiana. Ich müsste ihn eben noch mal sehen, aber an meiner grundsätzlichen Einschätzung gibts nichts zu rütteln. ;)


Quote:
Der Screenshot ist natürlich spitze! Schmieriger als Luc kann man gar nicht mehr ausschauen. :mrgreen:


Ja, wirklich abartig diese windige Schmeißfliege! :D


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PostPosted: 09.03.2019 10:26 
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Zwar noch nichts näheres angekündigt — aber nachdem ARROW letzten Monat den (grossartigen!!!) Soundtrack von Adolfo Waitzman auf Vinyl rausgebracht haben, können wir uns eventuell bald auf eine kommende Blu-Ray Auswertung freuen... :lol:
Klar kann ich jeden verstehen, der mit falschen Erwartungen an den Film rangeht und damit auf die Nase fällt — der Film sitzt eben komplett zwischen den Stühlen.... Horrorfilm, Giallo, Geisterfilm, (Geschichts-)Drama, Familiendrama etc —nichtsdestotrotz: für mich ein atmosphärisches
Meisterwerk und trotz seiner Thematik einer der wunderschönsten Filme seiner Zeit. Einer meiner Lieblingsfilme! Gebt ihm ne zweite Chance! (Hoffentlich bald in HD via ARROW!)

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