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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DER BAUM DES BLUTES - Julio Médem
PostPosted: 05.04.2019 01:50 
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Produktionsland/Jahr: Spanien 2018
Darsteller: Úrsula Corberó, Álvaro Cervantes, Najwa Nimri, Patricia López Arnaiz, Daniel Grao, Joaquín Furriel, Maria Molins, Emilio Gutiérrez Caba, Luisa Gavasa
Drehbuch: Julio Médem
Produziert von: Ibon Cormenzana & Ignasi Estapé
Musik: Lucas Vidal

Ein junges Liebespaar möchte seine gemeinsame Familiengeschichte erforschen.
Dabei treten dunkle Geheimnisse ihrer Verwandten und ein schmerzliches Geständnis zutage.
(Netflix)

Das neueste Werk des spanischen Kinopoeten Julio Medem.
Er führt altbekannte Elemente in allerbester Medem-Tradition mit Neuem zusammen und bei genauerer Betrachtung fällt sogar ein gewisser retrospektiver Charakter auf.
Bestandteile und Erzählweise werden aus früheren Werken aufgegriffen und zu etwas Neuem, Eigenständigem zusammengesetzt.
Familiengeheimnisse = DIE LIEBENDEN DES POLARKREISES, Kühe und Stiere als wiederkehrendes Element = VACAS.
Dazu noch ein bisschen Mystery, Thrill und die obligate Portion Erotik & Sex und fertig ist der nächste Trip mit Reiseführer Julio Medem.
Der Clou ist aber das WIE, wie er uns auf dieser Reise führt und da kommt LUCÌA UND DER SEX durch.
Denn auch hier spielt eine aufgeschriebene Geschichte eine Rolle und das Ganze ist grundsätzlich sehr verschachtelt erzählt.
Narrative Konstruktion: Rückblenden mit zeitweiser Überlagerung von Vergangenheit und Gegenwart.
Das alleine sorgt bei mir ja schon für gesteigerte Aufmerksamkeit und Spannung, da reden wir noch gar nicht von der eigentlichen Thematik und den verschiedenen Aspekten der Geschichte.
Erfreulich auch, dass hier auf neue, unverbrauchte Gesichter gesetzt wird - von früher, von der "alten Garde", bleiben nur Najwa Nimri und Ángela Molina.
Größtenteils also eine ziemlich unbekannte Truppe, die er hier vor der Kamera versammelt hat, aber mit Úrsula Corberó und Álvaro Cervantes hat er für die Hauptrollen zumindest zwei sympathische Gesichter gefunden und das ist ja gerade bei Hauptrollen auch sehr wichtig.
Ebenso der Komponist ist neu: Erstmals kommt die Musik nicht mehr von Alberto Iglesias, Lucas Vidal nimmt seinen Platz ein, macht aber genau dort weiter, wo Iglesias aufgehört hat - der Stil bleibt gleich.
Aus alldem ergibt sich dann ein hochfaszinierendes Gesamtbild, ein Film, von dem ich zweifellos sagen kann, es ist sein bester nach LUCÌA UND DER SEX.
9/10

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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