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Die Eurocult-Liebhaber-Lounge
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 Post subject: DER TEUFELSHAUPTMANN - John Ford
PostPosted: 27.03.2018 23:46 
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Produktionsland/Jahr: USA 1949
Darsteller: John Wayne, Joanne Dru, Victor McLaglen, Ben Johnson, John Agar, Harry Carey, Mildred Natwick, George O'Brien, Tom Taylor, John Big Tree
Drehbuch: Frank Nugent & Laurence Stallings
Produziert von: John Ford & Merian C. Cooper
Musik: Richard Hagemann

Der harte aber sentimentale Kriegsveteran Hauptmann Nathan Brittles (John Wayne) steht unmittelbar vor seiner Pensionierung. Doch anstatt abzutreten, führt er eine letzte Patroullie an, deren Ziel es ist, einen unmittelbar bevorstehenden Indianerangriff abzuwenden. Außerdem will Brittles bei dieser Gelegenheit zwei Frauen evakuieren, die sich im Fort aufhalten. Doch als er die Postkutschenstation erreicht, an der er die beiden absetzen will, findet er nur noch schwelende Trümmer und tote Männer. Und dann erhält er die Nachricht, dass die Indianer auf dem Vormarsch sind...
(Ofdb)

Zweiter Teil der Kavallerie-Trilogie.
Wieder nach Erzählungen von James Warner Bellah und zeitlich nicht lange nach den in BIS ZUM LETZTEN MANN thematisierten Ereignissen angesiedelt.
John Wayne steht als Nathan Brittles wenige Tage vor der Pensionierung und soll ein letztes Mal eine Patrouille führen.
Diese Patrouille lässt Ford natürlich durchs Monument Valley ziehen.
Das Problem dabei: Die anfängliche Spannung lässt bald (spätestens im Mittelteil) nach, Monotonie schleicht sich ein - keine gute Kombination.
Der einzige Vorteil in meinen Augen, den DER TEUFELSHAUPTMANN gegenüber BIS ZUM LETZTEN MANN hat, ist, dass ersterer in Farbe gedreht wurde und das Monument Valley mit seinen Bergen in voller Pracht erstrahlen kann.
Das ist viel Wert, wenn man über eine halbe Stunde oder länger bis auf kleine Unterbrechungen eigentlich nichts anderes sieht, als dass ein paar Soldaten durch ein Tal reiten, fahren oder gehen.
Eine Weile ist es ja erträglich, da kann man das Monument Valley noch genießen, aber irgendwann wird das wirklich zu wenig und es wird zäh.
Man wünscht sich Abwechslung und bekommt sie lange noch nicht.
Zudem fällt einiges in seiner Künstlichkeit negativ auf: Das aufziehende Gewitter oder der Nachthimmel über dem Monument Valley.
Gerade der Nachthimmel mit den grellen Blau-Orange-Rot Abstufungen; in so knalligen Farben schaut das für mich irgendwie unnatürlich aus, wie ein gepinseltes Gemälde.
Erst die letzten gefühlt ca. 25 Minuten kommt dann auch wieder mehr Abwechslung ins Geschehen.
Ab dem Zeitpunkt, wo Sergeant Quinncannon (Victor McLaglen) als vermeintlich betrunkener von Kameraden eingesperrt werden soll und die dann verprügelt.
Die Endphase, da geht's dann wieder, das ist wieder besser, aber im Mittelteil schwächelt der Film ziemlich.
Daran ändert auch die Musik nichts, die bis auf das bekannte Kavallerie-Lied "She Wore a yellow Ribbon" (das auch im Vorgänger-Film schon Verwendung findet) nichts eingängiges bietet.
Schade, da hätte ich mir mehr erwartet von einem der Größten des Genres, der ja sogar zu den Genre-Pionieren gezählt werden kann.
Klassiker oder legendäre Trilogie hin oder her, DER TEUFELSHAUPTMANN bekommt von mir höchstens 7/10.

Trailer:
www.youtube.com Video from : www.youtube.com


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